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Auf der Suche nach dem akustischen Wandel: LWL-Industriemuseum sammelt "Sounds of Changes"

18.12.2017

Dortmund (idr). "Sounds of Changes" sammeln und erforschen in den kommenden zwei Jahren das LWL-Industriemuseum und Partnerhäuser in Europa. Sie setzen damit ihr vorangegangenes EU-Projekt "Work with Sounds" fort, in dem es um typische, aber verschwindende Klänge der Industriegesellschaft ging.

800 Klänge der Veränderungen sollen aufgenommen werden, etwa das Piepen von Kassen und Smartphone-Klingeltöne im CentrO Oberhausen, das für den Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft steht.

"Sounds of Changes" können Geräusche einzelner Gegenstände und Maschinen oder ganze Klanglandschaften sein. Themen sind u.a. Strukturwandel, Energiewende, Digitalisierung und technischer Fortschritt.

Zusätzlich wollen die Museen in Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Kooperationspartnern neue Vermittlungs- und Ausstellungskonzepte für Klänge entwickeln. Die Ergebnisse von "Sounds of Changes" werden am Internationalen Museumstag 2018 sowie in einer Abschlussausstellung ab Mai 2019 vorgestellt.

Infos: www.workwithsounds.eu

Pressekontakt: LWL, Pressestelle, Markus Fischer, Telefon: 0251/591-235, E-Mail: presse@lwl.org; LWL-Industriemuseum, Christiane Spänhoff, Telefon: 0231/6961-127, E-Mail: christiane.spaenhoff@lwl.org