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"Allee des Wandels" in Herten stand im Finale des EU-Wettbewerbs RegioStars 2016

Das Projekt "Allee des Wandels" des Regionalverbande Ruhr (RVR) sowie der Stadt Herten hat die Auszeichnung zum Finalisten der EU-RegioStars 2016 erhalten. Damit erfährt dieses innovative Radwegeprojekt europaweit Anerkennung und Aufmerksamkeit. Das Projekt gehört zu den 23 Finalisten des EU-Wettbewerbs aus 14 Mitgliedstaaten. Die Auszeichnung als Finalist ist für den Regionalverband Ruhr gleichzeitig Ansporn, das gelungene Kooperationsprojekt mit den Städten Herten und Gelsenkirchen fortzusetzen. Der Rad- und Wanderweg zeigt beispielhaft den nachhaltigen Wandel der Metropole Ruhr. Die Region wird mit diesen erfolgreichen Maßnahmen mehr und mehr zur Modellregion für Grüne Infrastruktur.

Finalrunde mit 23 Projekten

Bild: Ulrich Carow, RVR-Bereichsleiter Umwelt (Mitte links) und Volker Lindner, 1. Beigeordneter Stadt Herten (Mitte rechts) auf der "Allee des Wandels". Foto: EU/RVR
Ulrich Carow, RVR-Bereichsleiter Umwelt (Mitte links) und Volker Lindner, 1. Beigeordneter Stadt Herten (Mitte rechts) auf der "Allee des Wandels". Foto: EU/RVR

Der Fuß- und Radweg im Emscher Landschaftspark bei Herten ist als eines von drei deutschen Projekten für die europäische Auszeichnung nominiert. Mit dem Preis werden die innovativsten Projekte der EU-Regionalförderung ausgezeichnet. Europaweit wurden 23 Projekte für die Endrunde ausgewählt.

Volker Lindner freut sich über die Anerkennung dieser Entwicklungsachse entlang ehemaliger Bergwerksstandorte, die "neue Horizonte für die Region und ihre Bewohner" eröffnet und hofft auf eine baldige Weiterführung über die ehemalige Zeche Westerholt bis zur Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen-Buer. RVR-Bereichsleiter Ulrich Carow sieht in dieser mit EU- und Landesmitteln geförderten Perle des regionalen Radwegenetzes ein gelungenes Beispiel der Zusammenarbeit zwischen den Akteuren der Region: „Der RVR, die Städte Herten und Gelsenkirchen, die RAG Montanimmobilien sowie Bürger wie die Schüler der Martin-Luther Schule, die Hertener Bürgerstiftung und das Klimabündnis Gelsenkirchen-Herten e.V. arbeiten hier Hand in Hand."

Bild: RVR-Vertreter präsentieren die "Allee des Wandels". Foto: EU/RVR
RVR-Vertreter präsentieren die "Allee des Wandels". Foto: EU/RVR

Gemeinsamer Fototermin für Finalrunde

Als Vorbereitung für die Preisverleihung in Brüssel war ein Fotograf im Auftrag der Europäischen Kommission vor Ort.

Volker Lindner, Erster Beigeordneter der Stadt Herten und Ulrich Carow, Bereichsleiter beim RVR, zeigten ihm zusammen mit Kollegen aus den Bereichen Emscher Landschaftspark, Tourismus (Besucherzentrum Hoheward), Umwelt- und Freiraumplanung sowie Klimaschutz einige Besonderheiten der "Allee des Wandels" zwischen Ewald, Landschaftspark Hoheward und Schlägel & Eisen.

Beispiel für grüne Infrastruktur im Ruhrgebiet

Der RVR und die Stadt Herten hatten die „Allee des Wandels“ gemeinsam als ein besonders vielseitiges Beispiel der grünen Infrastruktur in der Metropole Ruhr bei der EU angemeldet. Die ehemalige Zechenbahntrasse wurde in den vergangenen Jahren auf einer Länge von zehn Kilometern zu einem attraktiven Rad- und Wanderweg ausgebaut, der den Wandel der Region illustriert. Die Trasse führt von der ehemaligen Zeche Ewald in Herten durch den Emscher Landschaftspark – von der Zeche über den Landschaftspark Hoheward zur ehemaligen Zeche Schlägel & Eisen bis zum Hof Wessels in Herten. Entlang der Route erfahren die Radler einiges über neue Energien, Klimaschutz und Stadtentwicklung. Die Stadt Herten hat Stelen aufgestellt, die über Vergangenes und Neues informieren. Eine App liefert zusätzliche Infos.

Die EU Nominierung der „Allee des Wandels“ verstehen Stadt und Regionalverband Ruhr als Ansporn für die geplante Fortsetzung des gemeinsamen Projekts. Der zweite Abschnitt wird ebenfalls rund 10 Kilometer lang werden und über die ehemalige Zeche Westerholt bis zur Westfälischen Universität in Gelsenkirchen führen.