Newsletter des RVR

Das Europareferat des RVR bietet für die EU-Beauftragten und die förderbeteiligten Mitarbeiter/Innen in den Kommunen und Kreisen der Region anlassbezogene E-Mails mit Neuigkeiten aus der EU-Förderlandschaft an. In den Verteiler aufnehmen lassen hier...

Europainitiative des Regionalverbandes Ruhr
für die Metropole Ruhr

Seit dem 1.1.2012 gibt es das Referat „Europäische und regionale Netzwerke Ruhr“ zur Umsetzung der Europainitiative des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Dabei ist der Netzwerkgedanke der Europainitiative von Beginn an prägend:

Gemeinsam mit den Verbandsmitgliedern, den Städten und Kreisen der Metropole Ruhr und in Abstimmung mit den Einrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen sowie im fachlichen Dialog mit europäisch engagierten Einrichtungen in der Region werden die geeigneten Formate der regionalen Europainitiative des Ruhrgebiets entwickelt und umgesetzt.

Mehr zu den Arbeitsformaten und den kontinuierlichen Dienstleistungen des Regionalverbandes Ruhr für die Kommunen und Kreise des Ruhrgebiets erfahren Sie auf der RVR-Internetseite.

Kontakt & Infos

Regionalverband Ruhr
Europäische und
regionale Netzwerke Ruhr
EU Beauftragter
Michael Schwarze-Rodrian
Kronprinzenstraße 6
45128 Essen
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-6387
Karina Kleinowski
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-6325
Victoria Krebber
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-248
Ilka Cirkel
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-728
Christoph Sebald
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-350
Ilka Zamorowski
Telefon: +49 (0) 201 / 2069-326

Vernetzung der Metropole Ruhr in Brüssel

Um in den direkten Dialog und Austausch mit „Europa“ zu treten, fahren die elf Oberbürgermeister und vier Landräte der Metropole Ruhr sowie die Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr gemeinschaftlich und jährlich nach Brüssel. Bei diesen anlassbezogenen "EU-Ruhr-Dialogen" geht es darum, die Region mit ihren rund 5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern direkt in Europa zu positionieren. Auf der einen Seite heißt das, die regionalen Anliegen in Brüssel zu verdeutlichen und gezielt auf Herausforderungen für die Kommunen vor Ort hinzuweisen. Auf der anderen Seite gilt es, die regionale und interkommunale Zusammenarbeit, die es in der Metropole Ruhr gibt, zu betonen und die gute Praxis interkommunaler Abstimmung hervorzuheben. Gleichzeitig können europäische Impulse direkt in die Metropole Ruhr getragen und so der europäische Gedanke vor Ort gestärkt werden.

Gemeinsame Fahrt der Oberbürgermeister/innen und Landräte nach Brüssel, 2014 (Foto: Michael Schwarze-Rodrian)
Gemeinsame Fahrt der Oberbürgermeister/innen und Landräte nach Brüssel, 2014 (Foto: Michael Schwarze-Rodrian)

Sommerfest der Landesvertretung NRW am 29. Juni 2016

Beim Sommerfest der Landesvertretung NRW am 29. Juni 2016 hat das Ruhrgebiet seine Attraktivität und Vielfalt unter dem Motto "Metropole Ruhr - Mehr NRW geht nicht" präsentiert. Begleitet und unterstützt wurde der RVR von zahlreichen Partnern, darunter Initiativkreis Ruhr, RAG Montan Immobilien, KlimaExpo.NRW, Emschergenossenschaft, Stadt Essen mit ihrem Projekt "Grüne Hauptstadt Europas" und Ruhr Tourismus GmbH. Der NRW-Staatssekretär lobte die immer stärkere Zusammenarbeit im Ruhrgebiet, die beispielhaft für andere Regionen in Europa sei. Ein Film sowie eine Fotogalerie hier...

Sommerfest der Landesvertretung mitten in Brüssel. Foto: V. Wiciok
Sommerfest der Landesvertretung mitten in Brüssel. Foto: RVR/V. Wiciok

Kooperationen mit anderen Regionen in Europa

Die Metropole Ruhr pflegt nicht nur den direkten Kontakt nach Brüssel, sondern arbeitet auch eng mit anderen Regionen in Europa zusammen.

Basierend auf fünf Städte- bzw. Kreispartnerschaften wurde 2014 beispielsweise die Zusammenarbeit mit der Region Nordostengland im Rahmen einer offiziellen Kooperationsvereinbarung verabredet. Ziel der internationalen Zusammenarbeit ist es – über die gute Praxis der Partnerschaften hinaus – einen städte- und regionsübergreifenden Erfahrungsaustausch zu pflegen und gemeinsam europäische Kooperationsprojekte zu entwickeln. Mitglieder dieser Kooperation sind die folgenden Ruhrgebietsstädte und ihre jeweiligen englischen Partner im Nordosten Englands: Essen und Sunderland, Gelsenkirchen und Newcastle upon Tyne, Mülheim und Darlington, Oberhausen und Middlesbrough sowie der Kreis Wesel und County Durham, der Regionalverband Ruhr (RVR) und die Association of North East Councils (ANEC). Im Mittelpunkt des Austauschs stehen Themen aus den Bereichen integrierte Stadtentwicklung sowie Kultur- und Kreativwirtschaft.

Ähnliche Kooperationsformate werden derzeit mit den Regionen um Katowice (Polen) und Ostrava (Tschechien) sondiert.

Delegation aus Nordostengland zum Arbeitstreffen in der Metropole Ruhr, 2015 (Foto: Michael Schwarze-Rodrian)
Delegation aus Nordostengland zum Arbeitstreffen in der Metropole Ruhr, 2015 (Foto: Michael Schwarze-Rodrian)

Interkommunale Kooperation in der Region

Kooperation wird auch in den elf Städten und vier Kreisen der Metropole Ruhr großgeschrieben. Institutionelle Zusammenschlüsse, angefangen mit dem Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk (SVR) im Jahre 1920 bis zum heutigen Regionalverband Ruhr (RVR), sowie themenbezogene Zusammenarbeit sind seit jeher eine Säule des Erfolgs im Ruhrgebiet. Mehrere hundert interkommunale und regionale Kooperationen gibt es heute im Ruhrgebiet.

Eine zentrale Kooperation ist die Arbeitsgemeinschaft „Konzept Ruhr & Wandel als Chance“. Hier erarbeiten die beteiligten Städte und Kreise sowie der Regionalverband Ruhr seit 2007 gemeinschaftliche Ziele der nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung, die jährlich überprüft und aktualisiert werden. Die gemeinsam definierten Ziele werden durch langfristig angelegte Projektlisten untersetzt. Diese Arbeitsgemeinschaften haben in der Vergangenheit einen erheblichen Beitrag zur Realisierung u.a. EU-geförderter Vorhaben geleistet.